Michael Langoth

Das kulinarische Manifest

 

Inhalt

Kochen ist vielfältig. Kochen bedeutet leben. Richtig Kochen heißt Toleranz beweisen. In seinem nunmehr vierten Buch wird der Kochclub-Gründer Langoth zum Fürsprecher guten Essens. Das kulinarische Manifest ist kein Kochbuch im herkömmlichen sind – im Gegenteil, die Rezeptsammlung macht nur einen kleinen Teil der 240 ansehnlich aufgemachten Seiten aus. Langoth plädiert für alltagstaugliches Kochen, spricht sich für die regionale Küche und gegen Protzerei und Blenderkulinarik. Bei ihm und seinen Kochgenossen kommt es wieder auf das Handwerk an. Das ist mal was ganz anderes.

 

Meinung

Es gibt schlechte Kochbücher, es gibt gute Kochbücher und es gibt das Kulinarische Manifest von Michael Langoth. Ein Kochbuch, das man zum Schmöckern am liebsten ins Bett mitnehmen möchte, hatten wir noch nie. Jetzt steht es rot glänzend und zurecht selbstbewusst in unserer Küche, dem familiärsten Raum des Hauses. Sorgfältig wie ein Archäologe beschreibt Langoth seine Gericht und lädt uns Hobbyköchinnen und -köche zum zelebrieren ein. Der Genuss kann grenzenlos sein, wenn man sich darauf einlässt. Freundschaft, Kochgenossen, oder doch „Völker hört die Rezepte, auf zum nächsten Gericht.“

 

Infos

Michael, Langoth: Das kulinarische Manifest – Mit Rezepten der Kochgenossen. 2017 erschienen im Anton Pustet Verlag, 540 Seiten. (max)

ISBN: 978-3-7025-0868-5

9 von 10 Höllenfeuerchen

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