Oscar Wilde

Das Bildnis des Dorian Gray

 

Inhalt

Oscar Wilde schrieb sieben bekannte Bühnenstücke, einige Essays und einen einzigen Roman. Dorian Gray, die Hauptfigur der tragischen Geschichte, hat alles was man braucht, er ist reich und schön. Eines Tages sieht er das Ganzkörper-Porträt, dass der bekannte Maler Basil Hallward von ihm angefertigt hat. Er erkennt darin nicht nur seine eigene Schönheit, sondern auch deren Vergänglichkeit und wünscht sich schließlich, dass Bild würde statt seiner altern. Unter dem Einfluss des hedonistischen Lord Henry Wolton wird Dorian immer grausamer, sein Leben immer dekadenter, aber eines wird er nicht: älter!

 

Meinung

Mehr noch als in seinen Bühnenstücken ist es dem genialen und leider viel zu früh verstorbenem Dramatiker Oscar Wilde gelungen, in die Abgründe der menschlichen Seele hinabzusteigen. Wildes Intention war es offenbar, der zur damaligen Zeit immer oberflächlicher werdenden Gesellschaft einen schonungslos ehrlichen Spiegel vorzuhalten. Liest man Dorian Gray heute mit diesem Hintergedanken, stellt man sich automatisch die Frage, was Oscar Wilde über die heutige Gesellschaft schreiben würde. Wollust, Gier und Machtstreben sind auch gegenwärtig keine unbekannten Faktoren. Ein echter Klassiker ist wie das Bildnis des Dorian Gray, er altert nie.

 

Infos

Wilde, Oscar: Das Bildnis des Dorian Gray. Veröffentlicht 1890 in Lippincott’s Monthly Magazine, verschiedene Ausgaben, deshalb keine Seitenangabe. (max)

ISBN: unterschiedlich, je nach Ausgabe

10 von 10 Höllenfeuerchen

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