Max Neumeyer

 

Markus „Max“ Neumeyer wurde am 1. Juni in Wien geboren und ist ein österreichischer Kabarettist, Autor und Journalist und ehemaliger Musiker (Bassist). Nach dem Tod seiner Mutter 1982 wuchs Neumeyer gemeinsam mit seinem Vater bei dessen Mutter, seiner Großmutter in Wien Favoriten auf. Er hat zwei Halbbrüder (einmal väterlicherseits, einmal mütterlicherseits und eine Halbschwester mütterlicherseits) Kurz nach dem Umzug in den 10. Wiener Gemeindebezirk besuchte er bereits die Privatschule Neulandschule am Wiener Laaerberg in der er 13 Jahre später, nach einer Ehrenrunde in der dritten Klassen Gymnasium, 1995 auch maturierte.

 

Bereits während seiner Schulzeit entdeckte er seine Vorliebe für Satire und Humor und war einige Jahr lang Mitglied der Schul-Theatergruppe, in der er erste Bühnenluft schnuppern konnte. Nebenbei begann er, im Alter von 15 Jahren, mit einigen Schulkollegen nach dem Unterricht Musik zu machen woraus nach einigen erfolglosen Auftritten die recht bekannte Wiener Melodiecore (Punkrock) Band Mad Society entstand, die Auftritte in ganz Österreich hatte und auch als Vorgruppe von bekannten Genrebands aus den USA, Kanada und Deutschland auftrat. Im Zuge dieser Tätigkeit gründete er gemeinsam mit seinem Bandkollegen Michael „Mr. Vibone“ Viehböck das Punk-Label Remedy Records, das Viehböck nach Neumeyer‘s ausstieg weiterbetrieb.

 

Nach dem Ende von Mad Society spielte er rund zwei Jahre Bass in der Wiener Hardcore Band Hotspurs die vom Ex-Gitarristen der bekannten Wiener Punkband Kulta Dimentia gegründet wurde.

 

Nach der Matura begann Neumeyer als Stagehand zu arbeiten, wo er bei Konzerten und Großveranstaltungen in Österreich als Mitglied einer eingeschworenen Crew für den Auf- und Abbau der Bühnen, Licht- und Tontechnik verantwortlich war. Bereits nach einigen Monaten gründete er mit anderen Kollegen die Firma Stagefreaks. Da diese Arbeit jedoch nur sehr unregelmäßig Geld einbrachte und körperlich extrem belastend war, begann er umzusatteln und im Raiffeisen Rechenzentrum in Wien, ehemals RIZ, als Serverbetreuer zu arbeiten, eine Episode, die er neben dem Bühnenbau in seinem satirischen Tagebuch „Arbeitslos, leider geil“ thematisiert. Kurz davor lernte er seine Frau kennen mit der seit 1999 zusammen ist.

 

Die Selbsterkenntnis, dass er nicht für eine Büroarbeit geschaffen ist ließ nicht lange auf sich warten, dennoch kündigte er erst nach über zwei Jahren. Während dieser Zeit beschlossen sein Bruder Gernot „Gonzo“ Maxa Kabarett zu spielen und gründeten das Duo Gonzo und Qualle. Nach vier gemeinasamen Programmen kam es zum Bruch und Neumeyer versuchte sich als Solokabarettist. Drei Soloprogramm später entschloss er, inzwischen Vater zweier Pflegekinder, künstlerisch neue Wege zu gehen und sich hauptsächlich dem Schreiben zu widmen.

 

Von 2005 bis 2013 studierte Neumeyer in Wien Theater- Film und Medienwissenschaft und diplomierte mit dem Thema „Aus dem Leben in die Kunst – die emotionale Kreativitätstheorie“. Seine Diplomarbeit wurde unter demselben Titel beim deutschen Akademikerverlag veröffentlicht.

 

Bereits während seinem Studium begann Neumeyer freiberuflich als Redakteur zu arbeiten und wurde 2009 schließlich Redaktionsleiter einer niederösterreichischen Wochenzeitung. Nach drei Jahren beendete er die Tätigkeit aufgrund eines Burnouts und begann vom ersten Tag seiner Arbeitslosigkeit an, mit dem Schreiben seines satirischen Tagebuches (siehe weiter oben). Das Buch wird im Frühling 2018 im Wiener Karina Verlag veröffentlicht. Nebenbei schreibt er Artikel und Buchtipps für das niederösterreichische Arbeiterkammermagazin Treffpunkt.

 

Im Sommer 2017 gründete er die Buch- und Leseplattform buchteufel.at die sich in der Buchcommunity wachsender Beliebtheit erfreut.

 

Max Neumeyer lebt mit seiner Frau, einem Sohn, einer Tochter, zwei Hunden, einer Katze und einigen Hühnern inzwischen im Bezirk Jennersdorf im Südburgenland und arbeitet dort an seinen Büchern und ist leidenschaftlicher Weltenbummler.

 

Bücher:

 

Neumeyer, Markus: Aus dem Leben in die Kunst – Die emotionale Kreativitätstheorie:Wie uns emotionale Höhepunkte im Alltag kreativ machen können, Wissenschaft, Erschienen 2013 im Akademikerverlag. 224 Seiten.

ISBN: 978-3-6394-9675-8

 

Neumeyer, Max: Arbeitlslos leider geil. Humor. Erscheint am 30. April 2018 im Karina Verlag, 211 Seiten

 

Neumeyer, Max: Der verhängnisvolle Tod des Albert Lustig. Roman. Erscheint im Herbst 2018 im Karina Verlag.

 

 

Kabarettprogramme:

 

Gonzo und Qualle:

 

… und niemand lacht, 2002

 

Gonzo und Qualle spucken Galle, 2003

 

Gonzo und Qualle machen süchtig, 2005

 

Endstation – eine Art Theaterstück 2007

 

 

 

Solo als Max Neumeyer:

 

Die Freiheit des Narren, 2007

 

Rambazamba in Mugamba, 2009

 

Hirnwixen, 2015

 

 

Links:

 

www.buchteufel.at

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