Bernhard Heinzlmaier

 

Bernhard Heinzlmaier wurde 1960 in Wien geboren und ist Sozialwissenschaftler, Unternehmensberater und in der Jugendforschung tätig. Er ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung[1] und seit 2003 ehrenamtlicher Vorsitzender. Hauptberuflich leitet er das Marktforschungsunternehmen T-Factory in Hamburg.

 

Bernhard Heinzlmaiers Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind klassische Jugendsoziologie, Jugendkulturforschung, Medien- und Kommunikationsforschung, Werte- und Motivforschung, Methoden qualitativer Sozialforschung, Lebensstilforschung, politische Beteiligung sowie im kommerziellen Bereich Forschung zu Produkt- und Werbekonzepten und Markenimages, qualitative Marktforschung, Jugendmarketingstrategien und Jugendtrendforschung.

 

Schriften:

 

  • Anpassen, Mitmachen, Abkassieren: Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren. Hirnkost-Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-945398-50-0.

  • Schule und Pädagogik als Ursachen von Konformismus und passivem Nihilismus. In: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit. 3/2015, S. 31–34.

  • Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben. Verlag des Archivs der Jugendkulturen, Berlin 2014, ISBN 978-3-943774-43-6.

  • Krieg und Frieden unter den Generationen. Wie aus Gegnern beste Freunde wurden. In: Klaus Blieberger u. a. (Hrsg.): TEXTwärts mit CD-ROM. Literatur und Kultur in 13 Bausteinen. Wien 2014, S. 247–251.

  • Jugend ohne politische Perspektive? In: Österreichischer Gemeindebund (Hrsg.): Kommunaler Zukunftsbericht 2014. Wien 2014, S. 35–41.

  • Die Jugend in der neoliberalen Arbeitswelt. In: politicum. 116/Nov. 2013 (Themenheft: Jugend & Arbeitsmarkt), S. 57–61.

  • mit Philipp Ikrath: Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert. Promedia-Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-943774-43-6.

  • Jugend zwischen Pop, Rock und Politik. In: ide – informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule, 3/2013 (Themenheft „Identitäten“), S. 120–121.

  • Die getriebenen Neo-Yuppies. Werthaltungen der Jugend in Zeiten des Diktats der ökonomischen Vernunft. In: Das Jüdische Echo. 2012/13, Vol. 61, S. 76–79.

  • mit Beate Großegger: Demokratieentfremdung. Über Motive junger Menschen, sich demokratiedistanziert zu zeigen. In: St. Bundschuh, A. Drücker, Th. Scholle (Hrsg.): Wegweiser Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus. Wochenschau Verlag, Schwalbach 2012, ISBN 978-3-89974-770-6.

  • Jugend und Musik. Popkulturelles Kapital als relevante Wissensressource und Musikszenen als Lernorte. In: Akzente Salzburg (Hrsg.): Impulse Handbuch Jugendarbeit. Band 2: Medienpädagogik. Salzburg 2012, S. 42–49.

  • Jugend und Freizeit. Die Freizeitorientierung unter marktgesellschaftlichen Bedingungen. In: G. Knapp, K. Lauermann (Hrsg.): Jugend, Gesellschaft und Soziale Arbeit. Lebenslagen und soziale Ungleichheit von Jugendlichen in Österreich. Hermagoras Verlag, Klagenfurt 2012, S. 486–499.

  • Jugendarbeit in der Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft. In: Land Steiermark, Fachabteilung 6A – Landesjugendreferat (Hrsg.): jugendarbeit: freiwillig, engagiert, professionell. Graz 2012, S. 23–40.

  • Was bedeutet für Jugendliche der Begriff Gesundheit und wie kann man sie zu einem gesunden Lebensstil verführen? In: Wolfgang Dür, Rosemarie Felder-Puig (Hrsg.): Lehrbuch Schulische Gesundheitsförderung. Huber, Bern 2011, ISBN 978-3-456-84955-3, S. 300–305.

  • Jugend in der flüchtigen Moderne. Probleme des Jungseins in einer materialistischen Konkurrenzgesellschaft – Young People in Liquid Modernity. Problems of Being Young in a Materialistic Competitive Society. In: Peter Zwielehner (Hrsg.): Lernwelten, soziale Milieus und Bildungsbeteiligung. Wer fehlt in den Volkshochschulen? (Dokumentation des Zukunftsforums 2010 des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen, 23. bis 25. Juni 2010 in Linz), Wien 2011, S. 30–47.

  • Jugendliche Freizeitkulturen in der Risikogesellschaft. In: 6. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich. Wien 2011, S. 229–254.

  • Jugendkulturen in der Postmoderne. Gesellschaftliche Veränderungen und ihre Auswirkungen auf das ästhetische Verhalten von Jugendlichen. In: C. Kirchner, J. Kirschenmann, M. Miller (Hrsg.): Kinderzeichnungen und jugendkultureller Ausdruck. kopaed Verlag, München 2010, ISBN 978-3-86736-123-1.

  • mit Beate Großegger: Die neuen vorBilder der Jugend. Stil- und Sinnwelten im neuen Jahrtausend. G&G-Verlag Wien 2007, ISBN 978-3-7074-0519-4.

  • Jugend unter Druck: Das Leben der Jugend in der Leistungsgesellschaft und die Krise der Partizipation in der Ära des posttraditionellen Materialismus. Dossier, Wien 2007.

  • Von der traditionellen Jugendarbeit zur Jugendkulturarbeit. Perspektiven und Wege für die Zukunft. In: BMSG (Hrsg.): Schriftenreihe Jugendpolitik: Jugendkultur. Wien 2006, S. 7–16.

  • Fight with creativity and not with weapons. Handgesten im HipHop. In: Gabriele Groschner (Hrsg.): Beredte Hände. Die Bedeutung von Gesten in der Kunst des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Residenzgalerie Salzburg. Salzburg 2004, S. 123–128.

  • Jeder will doch nur sein eigenes Ding machen.“ Der unverstandene Individualismus der Jugend. In: BAWAG-Edition Literatur - Jugend Sucht Sinn. Wien 2004, S. 51–59.

  • Szenen, Szenecodes und Jugendtrends. In: Brigitte Cizek, Rudolf Karl Schipfer (Hrsg.): Zwischen Identität und Provokation. Das Spannungsfeld Jugendliche − Erwachsenwerden − Familie. In: Materialiensammlung des ÖIF. Nr. 19, Wien 2004, S. 71–79.

  • mit Beate Großegger: 50 Jahre Shell Jugendstudie. Ullstein Taschenbuch, Berlin 2002/2003, ISBN 3-548-36426-8.

  • mit Beate Großegger: Jugendkultur-Guide - Szenen, Trends & Analysen. ÖBV & HPTKt., Wien 2002, ISBN 3-209-03706-X.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Heinzlmaier