Charlotte Enders

 

Charlotte Enders wurde in der Nachkriegszeit geboren, ist dementsprechend karg aufgewachsen. Da Spielzeug eine Rarität zu jener Zeit war, begann sie früh, sich mit kleinen, erfundenen Geschichten die Zeit zu vertreiben. In der Schulzeit wurden ihre vielfältigen Aufsätze mit Begeisterung aufgenommen - außer vom Lehrer.

In ihrer Familie fand sie wenig Unterstützung, weshalb sie das Schreiben im Teenageralter einstellte.

Den zweiten Anlauf startete sie in ihren Zwanziger-Jahren, eine Kurzgeschichte mit dem Titel "Nacht der Entscheidung" wurde von einer Zeitschrift aufgenommen, die Veröffentlichung scheiterte allerdings an der Schüchternheit der Autorin - sie wollte kein privates Foto von sich preisgeben. Wiederum stellte sie ihren Versuch, zu publizieren, ein.

In der Zwischenzeit schlug sie eine Karriere als erfolgreiche Datentypistin ein. (Tasten, immer Tasten)

Es folgten Familie, Kinder.

Bis, ja, bis sie in ihren Fünfziger-Jahren plötzlich wieder anfing, Geschichten zu träumen, ein Geschenk, das sie längst verloren glaubte. Der Wunsch, einmal ein selbst verfasstes Buch im Buchhandel präsent zu sehen, wurde übermächtig.

Sie begann mit dem Text: "Interview mit einer alten Dame", ein einfühlsames Buch über ein junges Mädchen und eine alte Frau.

Nach zahllosen Anläufen gelang es ihr, das Buch im Eigenverlag herauszubringen und sich ihren größten Traum zu erfüllen.

Es folgten weitere Titel, die heute über Amazon vertrieben werden.

 

Charlotte Enders lebt mit ihrer Familie auf dem Land in der Nähe des Bodensees.

Sie wuchs nicht in England, auch nicht in Amerika, wo die meisten guten Schriftsteller herkommen, auf, hat nicht studiert und auch keinen Creativ-writing-Kurs besucht.

Auch mit Preisen kann sie nicht aufwarten.

Ihre Texte stammen aus ihrem eigenen Kopf und werden von niemandem gefördert.

Trotzdem lesen sich ihre Geschichten spannend, dramatisch, zu Herzen gehend, bisweilen amüsant - eben allzu menschlich. Ihr Anliegen ist es, über die Krimis, die sich innerhalb von Familien abspielen können, zu schreiben. Ihre Texte sind bestens geeignet für einen gemütlichen Leseabend auf der Couch.

Enders wohnt nicht mit Mann und Hund in Cornwall in einem Cottage, gibt sich aber Mühe, den Sprung zu schaffen.

 

Auf Buchteufel:

Enders, Charlotte: Teresa – So etwas ähnliches wie Liebe. Roman. Erschienen 2016 im Eigenverlag. 275 Seiten (max)

ISBN: 978-1-5391-5300-9

ASIN: B01LX1NUJ8

 

 

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