Harlan Coben

Harlan Coben wurde am 4. Januar 1962 in Newark, New Jersey geboren und ist ein US-amerikanischer Autor von Thrillern. Nach dem Studium der Politikwissenschaften am Amherst College arbeitete er zunächst in der Reisebranche. 1995 erschien sein erster Thriller der Myron-Bolitar-Reihe.

 

Er lebt zusammen mit seiner Frau Anne Armstrong-Coben, einer Kinderärztin, und seinen vier Kindern in Ridgewood, New Jersey. Coben ist der erste Autor, dem es gelang, mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award die drei wichtigsten amerikanischen Krimipreise gleichzeitig zu gewinnen. Seine Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und in insgesamt mehr als einem halben Dutzend Länder Bestseller.

 

Nach zwei wenig bekannten Frühwerken schrieb Coben 1995 sein erstes Buch über die Erlebnisse des Sportmanagers Myron Bolitar. Kritiker liebten die Serie. Nach sieben Büchern mit der gleichen Hauptperson wollte Harlan Coben dann etwas Neues ausprobieren. Er sagte: „Ich hatte eine großartige Idee, die für Myron Bolitar einfach nicht funktioniert hätte.“ Das Ergebnis war der New-York-Times-Bestseller Kein Sterbenswort, welcher einer der am meisten ausgezeichneten Thriller im Jahr 2001 wurde. Harlan Coben knüpfte an den Erfolg von Kein Sterbenswort mit den Büchern Kein Lebenszeichen, Keine zweite Chance, Kein böser Traum und Kein Friede den Toten an. Durch die Erwähnung derselben Charaktere in verschiedenen Werken kreiert Coben sein eigenes Universum, in dem sowohl die Myron-Bolitar-Reihe als auch alle nachfolgenden Bücher spielen.

 

Harlan Coben war seit über einem Jahrzehnt der erste Schriftsteller, der gebeten wurde, eine Geschichte für die New York Times zu schreiben. Seine Vatertagskurzgeschichte erschien am 15. Juni 2003.

 

Coben gewann den «Edgar Allan Poe Award» der Mystery Writers of America und wurde weitere zweimal dafür nominiert. Ferner gewann er den «Anthony Award» auf der “World Mystery Conference” und wurde später dafür noch einmal nominiert. Er gewann den «Shamus Award» von den “Private Eye Writers of America” und wurde auch dafür später noch einmal nominiert, außerdem wurde er zweimal für den «Dilys Award» von der “Independent Mystery Booksellers Association” nominiert.

 

Der 2006 erschienene Roman Ein verhängnisvolles Versprechen ist wieder ein Teil der Myron-Bolitar-Serie; auch in dessen Welt sind seit seinem letzten Abenteuer sechs Jahre vergangen.

 

2018 erschien die Netflix-Serie Safe, die auf seiner Idee beruht.

 

Büche

Myron-Bolitar-Reihe
  • 1995 Deal Breaker

    • Das Spiel seines Lebens, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2001. ISBN 978-3-442-54149-2

  • 1996 Drop Shot

    • Schlag auf Schlag, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2001. ISBN 978-3-442-54155-3

  • 1996 Fade Away

    • Der Insider, dt. von Gunnar Kwisinski und Kathrin Pussig; Goldmann, München 2007. ISBN 978-3-442-44534-9

  • 1997 Back Spin

    • Preisgeld, dt. von Gunnar Kwisinski und Friedo Leschke; Goldmann, München 2016. ISBN 978-3-442-48459-1

  • 1998 One False Move

    • Abgeblockt, dt. von Gunnar Kwisinski und Friedo Leschke; Goldmann, München 2017. ISBN 978-3-442-48461-4

  • 1999 The Final Detail

    • Böses Spiel, dt. von Gunnar Kwisinski und Friedo Leschke; Goldmann, München 2017. ISBN 978-3-442-48462-1

  • 2000 Darkest Fear

    • Seine dunkelste Stunde, dt. von Gunnar Kwisinski und Friedo Leschke; Goldmann, München 2018. ISBN 978-3-442-48465-2

  • 2006 Promise Me

    • Ein verhängnisvolles Versprechen, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2007. ISBN 978-3-442-46344-2

  • 2009 Long Lost

    • Von meinem Blut, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2010. ISBN 978-3-442-47278-9

  • 2011 Live Wire

    • Sein letzter Wille, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2012. ISBN 978-3-442-47658-9

  • 2016 Home

Mickey-Bolitar-Reihe

  • 2011 Shelter

    • Nur zu deinem Schutz, dt. von Anja Galić; cbt, München 2012. ISBN 978-3-570-16143-2

  • 2012 Seconds Away

    • Seconds away, dt. von Anja Galić; cbt, München 2015. ISBN 978-3-570-30881-3

    • Das dunkle Haus, gleiche Übersetzung; cbt, München 2017. ISBN 978-3-570-31144-8

  • 2014 Found

    • Das geheimnisvolle Grab, dt. von Anja Galić; cbt, München 2017. ISBN 978-3-570-31145-5

 andere Thriller

  • 1990 Play dead

  • 1991 Miracle Cure

  • 2001 Tell No One

    • Kein Sterbenswort, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2004: ISBN 978-3-442-45251-4; verfilmt 2006 als Kein Sterbenswort (Ne le dis à personne)

  • 2002 Gone For Good

    • Kein Lebenszeichen, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2005. ISBN 978-3-442-45688-8.

  • 2003 No Second Chance

    • Keine zweite Chance, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2004. ISBN 978-3-442-45689-5.

  • 2004 Just One Look

    • Kein böser Traum, dt. von Christine Frauendorf-Mössel; Goldmann, München 2006. ISBN 978-3-442-46084-7.

  • 2005 The Innocent

    • Kein Friede den Toten, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann München, 2007. ISBN 978-3-442-46160-8.

  • 2007 The Woods

  • 2008 Hold tight

    • Sie sehen dich, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2009. ISBN 978-3-442-46862-1.

  • 2010 Caught

    • In seinen Händen, dt. von Gunnar Kwisinski; Page & Turner, München 2010. ISBN 978-3-442-20371-0.

  • 2012 Stay Close

    • Wer einmal lügt, dt. von Gunnar Kwisinski; Page & Turner, München 2013. ISBN 978-3-442-20413-7.

  • 2013 Six years

    • Ich finde dich, dt. von Gunnar Kwisinski; Page & Turner, München 2014. ISBN 978-3-442-20435-9.

  • 2014 Missing You

    • Ich vermisse dich, dt. von Gunnar Kwisinski; Page & Turner, München 2015. ISBN 978-3-442-20440-3.

  • 2015 The Stranger

    • Ich schweige für dich, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2016. ISBN 978-3-442-20504-2.

  • 2016 Fool Me Once

    • In ewiger Schuld, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2017. ISBN 978-3-442-20519-6.

  • 2018 "Don't let go"

    • In deinem Namen, dt. von Gunnar Kwisinski; Goldmann, München 2018. ISBN 978-3442205448.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Harlan_Coben

Bildnachweis: Mark Coggins from San Francisco aus https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HarlanCoben.jpg