Michael Blume

 

Nach seiner Bankausbildung studiert der 1976 geborene Blume Politik- und Religionswissenschaft und hat zum Thema Religion und Hirnforschung promoviert. Er ist mit einer Muslimin verheiratet, Vater dreifacher Vater und leitete 2015 im Staatsministerium Baden-Württemberg das Referat »Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten und Projekte Nordirak«. Überdies engagiert er sich für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Irak. Aufgrund seiner der Erfahrungen, die er im Nahen und Mittleren Osten sammelte erschien 2017 "Islam in der Krise. Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“.

Durch seine Bemühungen um einen Dialog zwischen den Religionen gerät er 2003 in eine höchst unangenehme Situation, als ein Artikel der Stuttgarter Nachrichten erschien, der ihm eine Nähe zur deutschen Islamisten-Szene unterstellte. (Quelle: Artikel, Stand 11.12.2017)

 

Blume leidet heute noch immer unter dem unbegründeten Verdacht - u.a. anonyme Drohanruf - was jedoch seine Produktivität nicht einschränkt.

Zum Darwinjahr 2009 erschien von ihm und Rüdiger Haas "Gott, Gene und Gehirn. Warum Glaube nützt. Zur Evolution der Religiosität". Im selben Jahr erhielt er für seinen Wissenschaftsblog "Natur des Glaubens" den Scilogs-Preis und wurde in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen.

2013 veröffentlicht er "Evolution & Gottesfrage. Charles Darwin als Theologe". Außerdem hält er an den Universitäten von Köln und Jena Religions-Seminare ab. Michael Blume Arbeite kreisen sich um die großen Themen Religion und Demografie, Identitäten und Kulturen, Religionspsychologie und Hirnforschung, Evolution der Religionen sowie Medien- und Netzkultur.

 

Bücher:

 

Links:

Michael Blumes Homepage:

http://www.blume-religionswissenschaft.de

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Blume

Bildnachweis: Dr. Michael Blume